Corinne Waldvogel ist die Schönste
Die Coiffeuse-Lehrtochter aus Brunnen hat den Titel am Samstag im Zuger Casino gewonnen. Eine siebenköpfige Jury und das SMS-Voting des Publikums setzten sie vor Cécile Imfeld aus Emmenbrücke und Jelena Ugren aus Zug auf den 1. Platz. «Die Wahl fiel klar und diskussionslos aus», erklärt Wahl-Mitveranstalter Silvan Meyer.
Unsere Zeitung traf die neue Miss gestern in Morschach. «Langsam kann ich es fassen, auch wenn ich nur vier Stunden geschlafen habe», schmunzelte sie. Die Sonne lachte sie in ihrer Heimat besonders fröhlich an: Corinne Waldvogel ist in Brunnen aufgewachsen und lebt dort bei ihren Eltern Brigitte und Coop-Verkaufsleiter Sepp. Die neue Beauty-Queen hat zwei Brüder, und sie ist frisch verliebt: «Marco und ich kennen uns zwar erst gut einen Monat, aber wir sind total happy.» Ihr Schatz ist kaufmännischer Angestellter und kommt aus Nidwalden.
Tanzen als Leidenschaft
Die neue Miss absolviert ihr zweites Lehrjahr als Coiffeuse. «Mode und Leute, das ist meine Welt», sagt Corinne Waldvogel. Ihre grosse Leidenschaft ist der Tanz: «Schon mit zehn Jahren habe ich damit begonnen.» Seit drei Jahren unterrichtet sie zusammen mit ihrer Freundin Nicole Flecklin einmal in der Woche in Brunnen die Tanzgruppe Teenie-Dance. Daneben steht Corinne im Winter auf dem Snowboard und im Sommer auf den Rollerblades.
All ihre Hobbys und ihren Beruf will Corinne Waldvogel trotz Schönheitskrönchen behalten. Ihre Engagements werden sich auf Medienarbeit, Fotoshootings, Werbekampagnen und sonst auf gut 30 Einzelauftritte beschränken. Dazu kommt noch die Tätigkeit als Botschafterin der Schweizer Lungenliga. Eines eilt allerdings: «Ich will jetzt so schnell wie möglich die Fahrprüfung machen.» Erst dann kann sie nämlich ihren Hauptpreis, ein Renault-Cabrio, richtig geniessen. Für die Miss-Schweiz-Wahl ist sie nicht direkt qualifiziert.
Was sagt die neue Schönheitskönigin aus Brunnen zur 1.-August-Feier auf dem Rütli? «Ich bin auf jeden Fall dafür, dass man diese traditionelle Feier beibehält», sagt Corinne Waldvogel. «Aber sie soll friedlich ablaufen, und man sollte dies in vernünftigem Rahmen, ohne übertriebene Sicherheitsmassnahmen, bewerkstelligen können.» Die neue Miss Zentralschweiz verpasst keine politische Abstimmung. Und sie plädiert für das Stimmrechtsalter 16: «Auch in diesem Alter hat man doch schon dezidierte Meinungen.»
Hinweis: Mehr über die Wahl lesen Sie auf www.zisch.ch und auf www.misszentralschweiz.ch
André Häfliger
Quelle: Neue Luzerner Zeitung


