Das Kino Seefeld kämpft ums Überleben
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Die Schliessung stand Anfang Jahr tatsächlich zur Diskussion. «Herbst und Winter waren eine Katastrophe», so Kinobetreiber Michael Bünter. Ende Februar haben aber er und der Trägerverein des Kinos beschlossen, nochmals ein Jahr anzuhängen.
Zu wenig Eintritte
Im letzten Jahr zählte das Kino Seefeld 16'000 Eintritte. Mindestens 20'000 müssten es sein, damit der Betrieb rentiert.
«Momentan sieht es alles andere als rosig aus», sagt Michael Bünter. Vor allem zwei Probleme machen ihm zu schaffen. Erstens: «Wir sind zu nah an Luzern.» Viele Obwaldner würden es vorziehen, nach Luzern oder Emmenbrücke (Filmpalast Maxx) ins Kino zu gehen. Zweitens - und dies ist eine Folge davon - kann Michael Bünter die Top-Filme erst verspätet im Kino Seefeld zeigen.
Gusti Demuth, Präsident des Trägervereins Kino Seefeld: «Wir haben nicht die Absicht, das Kino aufzugeben.» Momentan könne man aber nicht viel mehr tun als abwarten und hoffen.
Adrian Venetz
Auszug aus der Neuen Obwaldner Zeitung vom 12. April.






