Luzern 21.07.2008 05:00

Railcity ist beliebt wie noch nie

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Geduld gefragt: Kunden stehen im Bahnhof-Coop Schlange. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Geduld gefragt: Kunden stehen im Bahnhof-Coop Schlange. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)
Geduld gefragt: Kunden stehen im Bahnhof-Coop Schlange. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Vorschau Geduld gefragt: Kunden stehen im Bahnhof-Coop Schlange. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Kein Bahnhofshopping in der Schweiz legt umsatzmässig derart stark zu wie die Railcity in Luzern. Verantwortlich dafür ist Coop - aber nicht nur.

Im letzten Jahr haben die Geschäfte der Luzerner Railcity 105,5 Millionen Franken umgesetzt. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von über 25 Prozent. Seit der Gründung der schweizerischen Railcity-Center im November 2005 konnte man in Luzern gar um über 50 Prozent zulegen. Die Luzerner Railcity ist damit das mit Abstand am stärksten wachsende Bahnhofshopping der Schweiz.

Das Umsatzwachstum hat laut SBB-Mediensprecher Roman Marti verschiedene Ursachen. «Wir haben in den vergangenen Jahren das Angebot optimiert.» Will heissen: Auf vormaligen Gastronomieflächen wurden vermehrt Geschäftslokale platziert, welche mehr Umsatz bringen.

Hinzu kommt die Zunahme der Zahl von Bahnreisenden: 2007 waren 306,7 Millionen Personen mit dem Zug unterwegs. Allein der Bahnhof Luzern verzeichnet rund 60 000 Bahnreisende pro Tag.

Coop sorgt für Umsatzexplosion
Dass die Railcity in Luzern überdurchschnittlich schnell wächst, hat aber vor allem einen Grund: die Eröffnung der Coop-Filiale im Jahr 2006. «Der Andrang ist enorm», sagt Claudia Burch, Mediensprecherin von Coop. Rund 6000 Personen kaufen im Bahnhof-Coop täglich ein.

Umsatzzahlen gibt Coop nicht bekannt. Die Erwartungen aber wurden «um ein Mehrfaches» übertroffen, wie Coop-Sprecherin Claudia Burch sagt. «Vom Kundenmagnet Coop profitiert die ganze Railcity», sagt Werner Widmer, Centerleiter der Railcity Luzern. «Die meisten der rund 35 Geschäfte konnten in den vergangenen zwei Jahren zulegen.» Laut Widmer kaufen rund 30 000 Personen täglich in der Railcity ein.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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