600 silvestern auf Viscose-Areal
Nach Angaben der Veranstalter folgten 600 Personen der Einladung, die unter anderem über die Internetplatform «Facebook» verbreitet wurde. Der Flyer nannte aber einzig den Treffpunkt für den Apéro, noch nicht aber, wo die eigentliche Party steigen sollte, die auch «an die Silvesterabende in der Boa» erinnern sollte.
Das anschliessende Fest mit den verschiedenen Feierlichkeiten sei ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen.
Die Aktion Freiraum setzt sich seit der Schliessung des Kulturzentrums Boa unter anderem für Räume ein, wo sich die alternative Kulturszene entwickeln kann. Sie kritisierte wiederholt die Stadtentwicklung und insbesondere ein allzu einseitiges Verständnis von Kultur in Luzern. Die Aktion Freiraum organisierte Anfang Dezember 2007 die Demonstration mit, die, weil sie nicht bewilligt war, von der Polizei im Luzerner Vögeligärtli gestoppt wurde. Über 240 Personen wurden festgenommen.
Druck für ein Umdenken
Nach Angaben der Veranstalter begann der Abend an den Ufern der Reuss mit einem Apéro. Anschliessend habe man in den Hallen des Baus 611 des Viscose-Areals bei zwei Konzerten und DJs bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Diese Silvesterparty soll ein Jahr einläuten, «in dem der Druck für ein Umdenken in der Stadtentwicklung und der Kampf für mehr kulturelle Freiräume erhöht werden soll.», so Sandro Hofstetter, wie sich der allgemeine Sprecher der Aktion Freiraum nennt.
kst
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