Grüne stärken Aktion Freiraum den Rücken
Im Rahmen der aktuellen Stadtplanung und der Kulturdebatte rund um die Salle Modulable stellten sich vermehrt Fragen zu Kultur und Raum, wie es in einer Medienmitteilung heisst. «In Luzern fehlen zunehmend weniger intensiv genutzte Gebiete, welche besonders für niederschwellige Kulturschaffende oder für kreatives Kleingewerbe unentbehrlich sind.»
Ausgerechnet in den letzten dieser Räume auf Stadtgebiet würden als Entwicklungsschwerpunkte neue Nutzungen mit möglichst hoher Wertschöpfung geplant (z.B. Tribschenstadt, Industriestrasse). «Da stellt sich die Frage, ob eine jahrelange bewusste Nichtnutzung eines Grundstückes, trotz akuter Raumengpässe nicht ein fragwürdigeres Verhalten ist als eine friedliche temporäre Nutzung eines Abbruchobjektes.» Es gehe nicht an, der Aktion Freiraum «in hetzerischer Art und Weise kriminelle Machenschaften» vorzuwerfen, wie das die Junge SVP und die Jungfreisinnigen getan hätten.
Die Grünen schlagen vor, «durch temporäre Zwischennutzungen solcher Räume kulturelle Bewegungen zu fördern und ihnen nicht vorgängig Steine in den Weg zu legen».
scd
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