Sonnenhof 04.02.2010 05:00

Drogen: Hausarrest für viele Asylbewerber

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Blick in eines der Zimmer des Durchgangszentrums Sonnenhof. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Blick in eines der Zimmer des Durchgangszentrums Sonnenhof. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)
Blick in eines der Zimmer des Durchgangszentrums Sonnenhof. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Vorschau Blick in eines der Zimmer des Durchgangszentrums Sonnenhof. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Das Luzerner Amt für Migration hat im letzten Jahr in 128 Fällen Hausarrest erteilt. Fast die Hälfte davon wegen mutmasslichen Drogendeals.

Im Kanton Luzern hat die Polizei im Dezember bei einer Razzia im Durchgangszentrum Sonnenhof in Emmenbrücke Drogen gefunden, wie Recherchen unserer Zeitung ergaben.

Im Kanton Luzern erhält ein Asylbewerber bei erstmaligem Verdacht auf Drogenhandel quasi Hausarrest. Das heisst, er wird aus der Stadt Luzern und Agglomerationsgemeinden ausgegrenzt. Laut Max Plüss vom Amt für Migration des Kantons Luzern sind von 128 «Ausgrenzungen» 2009 insgesamt 40 Prozent auf mutmasslichen Drogenhandel zurückzuführen.

Deswegen sei längst nicht jeder Bewohner des Sonnenhofes in Emmenbrücke ein Drogendealer, stellt Thomas Thali, Geschäftsführer von Caritas Luzern, klar. Eine Zeit lang sei das Thema aktuell, dann wieder überhaupt nicht. Dies hänge stark von den Hausbewohnern ab. Emmer SVP-Politiker sorgen sich dennoch. Sie haben einen Vorstoss eingereicht und wollen wissen, inwiefern die Gerüchte um Drogenhandel im Sonnenhof stimmten.

Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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