Weichen für die nächsten Jahre sind gestellt
Seit Januar 2010 ist mit Anton Lauber ein neuer Fachhochschulrats-Präsident im Amt. Der Verwaltungsrats-Delegierte der Schurter AG löste Annemarie Huber-Hotz ab, die dem Fachhochschulrat von September bis Dezember 2009 interimistisch vorstand. Wie die Hochschule Luzern in einer Medienmitteilung verlauten lässt, waren in den vergangenen Monaten die Diskussionen um das neue Konkordat beziehungsweise die Neue Rechtsgrundlage für die Hochschule Luzern stark von den Spannungen zwischen den Zentralschweizer Kantonen geprägt. «Die strategische Arbeit innerhalb der Konkordats-Institution war deshalb für den Fachhochschulrat eine grosse Herausforderung. Doch ist es uns gelungen, die Weichen für die Periode bis 2012 erfolgversprechend zu stellen», sagt dazu Annemarie Huber-Hotz.
Der neue Präsident Anton Lauber setzt laut Mitteilung für die nächsten zwei Jahre grosse Hoffnungen in die Neue Rechtsgrundlage, über die in den kommenden Monaten in den Parlamenten der Konkordatskantone entschieden wird. «Die Neue Rechtsgrundlage würde eine klare Führungsstruktur und verbindliche Regelungen bezüglich Personal, Standort und Finanzen schaffen», hält er fest. Ab 1. Januar 2011 sei die Hochschule Luzern organisatorisch so aufgestellt, dass die neuen rechtlichen Vorgaben in Bezug auf Management und Prozesse reibungslos umgesetzt werden könnten.
Hochschule Luzern bringt hohen Nutzen
Anton Lauber, wie auch die Direktorin der Hochschule Luzern, Sabine Jaggy-Kaufmann, betonen, dass sich jeder investierte Franken in die Hochschule für die Region lohnt. Der Nutzen ist unbestritten und schlägt sich in vielerlei Hinsicht nieder. So bescherte die Hochschule Luzern im Jahre 2008 dem Kanton Luzern einen Zusatzumsatz von über 90 Millionen Franken. Die Zahlen von 2009 werden im Mai erwartet. Deshalb sollte alles unternommen werden, nach der Aufbauphase der Hochschule diejenigen Rahmenbedingungen zu sichern, die ihr eine massvolle, aber erfolgreiche Weiterentwicklung ermöglicht. Dazu haben im letzten Jahr auch die Unternehmen der Region in einem Brief an die Regierungen der Zentralschweiz aufgerufen.
zim
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