Fachstelle für Gesellschaftsfragen beantragt
Gemäss einer Medienmitteilung vom Mittwoch umfasst die neue Fachstelle ein Pensum von 140 Prozent und soll mit zwei Experten besetzt werden. Der Landrat kann im Rahmen des Budgets 2009 über die neue Stelle befinden.
Der Regierungsrat begründet die Notwendigkeit der neuen Fachstelle damit, dass soziale Probleme in der öffentlichen Wahrnehmung einen hohen Stellenwert haben. Themen wie Jugendgewalt und Vandalismus würden kontrovers diskutiert und lösten in der Bevölkerung Ängste aus, heisst es im Communiqué.
Bündelung statt Dezentralisierung anvisiert
In Nidwalden gibt es aber bislang keine Stelle, die sich aktiv um Jugendförderung, Integration und Familienpolitik kümmert, dies im Gegensatz zum Bund und zu vielen Kantonen. Die Regierung ist aber überzeugt, dass es besser ist, wenn die Fachkräfte an einer Stelle gebündelt statt in Kleinstpensen verzettelt werden.
Die Fachstelle wird vor allem präventiv arbeiten. Sie wird Schulen und Gemeinden beraten und die Koordination mit dem Bund und anderen Partnern wahrnehmen. Sie wird so organisiert, dass sie weitere Aufgaben übernehmen oder in eine gemeinsame Fachstelle mit Obwalden überführt werden kann.
sda
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