Welterbe 10.03.2010 09:47

Die Unesco-Welterbe-Kandidatur ist einsehbar

x

In Wauwil stehen Nachbauten von Pfahlbau-Häusern. Im Wauwilermoss, ganz in der Nähe, wurden echte Pfahlbauten gefunden. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

In Wauwil stehen Nachbauten von Pfahlbau-Häusern. Im Wauwilermoss, ganz in der Nähe, wurden echte Pfahlbauten gefunden. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)
In Wauwil stehen Nachbauten von Pfahlbau-Häusern. Im Wauwilermoss, ganz in der Nähe, wurden echte Pfahlbauten gefunden. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Vorschau In Wauwil stehen Nachbauten von Pfahlbau-Häusern. Im Wauwilermoss, ganz in der Nähe, wurden echte Pfahlbauten gefunden. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Ende Januar haben sechs Alpenländer die Kandidatur für das Unesco-Welterbe eingereicht. Nun ist das Dossier im Staatsarchiv Nidwalden einsehbar.

Die Pfahlbauten sind prähistorische Siedlungsreste in Seen und Mooren rund um die Alpen. Die Kandidatur «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» umfasst 156 der rund 1000 bekannten Fundstellen in sechs Alpenländern. In der Schweiz sind 15 Kantone beteiligt, darunter auch der Kanton Nidwalden, heisst es in einer Mitteilung des Nidwaldner Staatsarchivs.

Nun ist das Kandidatur-Dossier in der Fachstelle für Archäologie im Nidwaldner Staatsarchiv in Stans einsehbar. Der Entscheid über die Kandidatur soll im Sommer 2011 fallen.

Erstes standardisiertes Inventar
Mit der Erarbeitung der Kandidatur wurde laut Mitteilung die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Pfahlbauarchäologie stark verbessert: Zum ersten Mal habe ein für alle Länder standardisiertes Inventar aller bekannten Pfahlbaufundstätten aufgenommen werden können.

Die grosse Dichte an Fundstellen und Forschungsdaten erlaube es, gesellschaftliche Entwicklungen nachzuzeichnen und den kulturellen Austausch zwischen verschiedenen Kulturgruppen in einen Zusammenhang zu stellen.

ana

 Anzeige
 

Weitere Meldungen