Totenbilder und lebendige Geschichten
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Fotowissenschaftler Matthias Christen mit seinem Buch über Totenbilder aus der Zentralschweiz. (Bild Romano Cuonz/Neue OZ)
Vor vier Jahren hatte das Talmuseum Engelberg seine Sammlung von Totenbildern (so genannte «Läidhelgäli») aus den Stahlschränken seines Archivs hervorgeholt.
Dabei zeigte sich, dass da noch andere, ungemein kostbare Erinnerungen an Verstorbene eingelagert waren: Totenbettaufnahmen, kunstvoll arrangierte Porträts Verstorbener, aufwendig verzierte Hinter-Glas-Bilder als Andenken an Verstorbene. Als das Museum seinen Schatz in einer Ausstellung präsentierte, löste es grosse Emotionen aus.
Nun hat der in Engelberg geborene und in Berlin lebende Fotowissenschaftler Matthias Christen die Geschichten vieler dieser Bilder erforscht. Sein eben erschienenes Buch «Die letzten Bilder – Tod, Erinnerung und Fotografie in der Zentralschweiz» ist ebenso Fundgrube spannender Geschichten wie wissenschaftlich sorgfältige Bestandesaufnahme einer einzigartigen Sammlung.
Romano Cuonz
Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.
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