Ausflug ins mittelalterliche Savoyen
pd/red. Je weiter westlich die 93 Personen starke Reisegruppe kam, desto schöner wurde das Wetter. Nach einem ersten kurzen Kaffeehalt im Greyerzerland ging es weiter via Vevey und Montreux an die französische Grenze bei St.-Gingolph. Auf der linken Seite des Genfersees führte die Route weiter via Evian-les-Bains nach Yvoire. In diesem mittelalterlichen Städtchen mit engen Gassen und Fischerhäuschen wurde die Gruppe mit einem reichhaltigen Mittagessen verwöhnt. Anschliessend fuhren die Busse weiter nach Annecy, wo die Hotelzimmer bezogen wurden. Die dortige Reiseleitung führte den Historischen Verein Obwalden zu geschichtsträchtigen Gebäuden, durch die belebten Gassen mit ihren breiten Lauben und entlang den zahlreichen Kanälen im «Venedig der Alpen». Nach dem Abendessen bestand die Möglichkeit zum Flanieren durch die historische Stadt und am See mit seinen beleuchteten Springbrunnen.
Das Sonntagsprogramm führte vorerst zum Hafen von Aix-les-Bains am Lac du Bourget und mit dem Schiff über den See zur 1125 gegründeten Abbaye Royale de Hautecombe. Das Schiff brachte die muntere Gruppe wieder zu den Cars zurück, mit denen es durch Aix-les-Bains – mit seinem Casino, den Thermen und Kurhäusern aus der Belle Epoque – auf den 1537 Meter hohen Mont Revard fuhren. Beim Mittagessen liess der Regen nach, und der Nebel öffnete die grandiose Sicht ins Tal. Die Heimreise führte über den Col de Leschaux nochmals kurz nach Annecy, dann auf direktem Weg nach Hause.
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