Tierheim Burg 11.07.2008 05:00

Der Tierschutzgedanke ist wichtiger als Geld

x

Claudio Protopapa mit zwei schwer vermittelbaren Dalmatinern. (Bild Stephanie Zemp/Neue SZ)

Claudio Protopapa mit zwei schwer vermittelbaren Dalmatinern. (Bild Stephanie Zemp/Neue SZ)
Claudio Protopapa mit zwei schwer vermittelbaren Dalmatinern. (Bild Stephanie Zemp/Neue SZ)

Vorschau Claudio Protopapa mit zwei schwer vermittelbaren Dalmatinern. (Bild Stephanie Zemp/Neue SZ)

Ein Luzerner Tierheim schläferte 24 Hunde ein, weil sie nicht vermittelt werden konnten. In Schwyz herrscht eine andere Philosophie vor.

In einem Tierheim im Raum Sursee wurden laut der Tierschutz-Stiftung Vier Pfoten 24 gesunde und muntere Hunde eingeschläfert, weil die Kapazitäten des Heims überschritten waren und kein Platz für die Tiere gefunden werden konnte (siehe Artikelverweis). Wie sieht das im Kanton Schwyz aus? Werden hier auch Tiere, die niemand mehr haben will, eingeschläfert?

«Wir verfolgen da eine andere Philosophie: Wenn ein Hund gesund ist und auch sonst keine Probleme macht, schläfern wir ihn auf keinen Fall ein, auch wenn er jahrelang bei uns wäre», sagt Claudio Protopapa, Leiter des Tierheims Burg in Seewen und Präsident des Schwyzer Tierschutzvereins. Bis jetzt habe das aber glücklicherweise sowieso noch nie zur Diskussion gestanden. «Die längste Aufenthaltsdauer eines Hundes war bis jetzt neun Monate», erklärt er. In der Regel könnten die Tiere innerhalb von zwei Monaten an ein neues Herrchen oder Frauchen übergeben werden.

Schwierige Vermittlung
Dennoch gebe es immer wieder schwer vermittelbare Fälle, räumt der Tierheimleiter ein. Vor allem für ältere Tiere habe das Tierheim öfters Probleme, einen neuen Halter zu finden. «Die meisten Menschen möchten jüngere Tiere», benennt Protopapa seine Erfahrung. Weiter können irgendwelche Macken des Hundes oder ein hässliches Aussehen zu einer schwierigen Vermittlung beitragen.

Stephanie Zemp

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

 Anzeige
 

Weitere Meldungen