Kantonsverfassung 11.03.2010 05:00

Die CVP zeigt dem Kantonsrat den Ausweg

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Szene aus dem Schwyzer Kantonsrat. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Szene aus dem Schwyzer Kantonsrat. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)
Szene aus dem Schwyzer Kantonsrat. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Vorschau Szene aus dem Schwyzer Kantonsrat. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

In der Vorlage für eine neue Kantonsverfassung liegt ein grosser Stolperstein. Die CVP zeigt, wie er weggeräumt werden könnte.

«Das ist weder Fisch noch Vogel, sondern ein politischer Murks», liess der Schwyzer alt Ständerat Toni Dettling verlauten. Er äusserte sich Ende Januar als Erster im Kanton zum Entwurf für eine neue Kantonsverfassung. Dettling kritisierte vor allem den Paragrafen 50 im Entwurf, der im Kantonsrat jetzt verhandlungsreif vorliegt und für die Wahl der 100 Kantonsräte eine neue Mischform vorschlägt. In einem ersten Umgang soll in jeder der 30 Gemeinden ein Kandidat im Majorz- oder Mehrheitssystem gewählt werden. In einem zweiten Umgang würden die verbleibenden 70 Sitze im Proporz- oder Verhältniswahlsystem vergeben. CVP-Kantonsrat Bruno Beeler bezeichnete am Dienstagabend diesen Vorschlag im Verfassungsentwurf als «e chli kompliziert».

Darum beschloss die CVP-Versammlung grossmehrheitlich diesen Vorschlag an den Kantonsrat: Die Mischlösung wird fallen gelassen. Dafür wird der alte Wahlmodus in die neue Verfassung geschrieben. In einer Variantenabstimmung wird dem Volk eine reine Proporzwahl für die 100 Ratsmitglieder vorgeschlagen.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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