Die Kontrollen in der Bahn bewähren sich
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Der Regierungsrat kann die Erstfelder SP-Landrätin Pia Tresch beruhigen. Die Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln sei im Kanton Uri grundsätzlich gut. Pia Tresch hatte zusammen mit 29 Landräten eine Interpellation mit Fragen zu dieser Thematik eingereicht.
Massnahmen haben sich bewährt
Die Regierung hält in ihrer gestern veröffentlichten Antwort fest, dass sicherheitsrelevante Vorkehrungen zum Schutz der Kunden und des Personals in den vergangenen Jahren verstärkt worden seien und sich bewährt hätten. «Der Kanton Uri stellt keine Problemregion dar. Im laufenden Jahr wurden bisher keine Tätlichkeiten, Belästigungen, Diebstähle oder Vandalismus-Vorfälle gemeldet.»
Gleiches gilt auch für die Leistungen im regionalen Busnetz. Aufgrund aktiver Präsenz und rechtzeitiger Interventionen des Fahrpersonals gab es praktisch keine sicherheitsrelevanten Probleme. In der Mitarbeiterschulung wird der Sicherheit der Kunden spezielle Beachtung geschenkt.
Nicht alle Regionalzüge begleiten
Sämtliche im Fernverkehr eingesetzten Züge werden heute durch Bahnpersonal begleitet. Im Regionalverkehr werden vor allem Spätzüge durch Bahnpersonal begleitet und kontrolliert. Die Einsatzzentrale der Bahnpolizei fordert zusätzliche Kontrollen bei «kritischen Zügen» an. Alle Regionalzüge generell zu begleiten, ist aus Sicht des Regierungsrats aufgrund von Erfahrungswerten nicht angezeigt.
Kameras zeigen grosse Wirkung
Im Schienenverkehr verfolgen die SBB eine gezielte Sicherheitsstrategie. Diese beinhaltet einen Mix von personeller Präsenz, ergänzt mit technischen Massnahmen. Grosse Wirkung erzielen vor allem die neu installierten Videogeräte in den Regionalzügen. Gesamtschweizerisch soll mittelfristig sämtliches Rollmaterial des Regionalverkehrs mit Videoüberwachung sowie Notsprechstellen ausgerüstet werden.
Markus Zwyssig
Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.
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