Heidi Z’graggen verzichtet auf ihre Kandidatur
Die CVP Uri bedauert den Verzicht von Regierungsrätin Heidi Z’graggen auf eine Kandidatur im zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen vom 25. April, wie die Partei in einer Medienmitteilung schreibt. Sie verstehe und anerkenne die «persönlichen Gründe» für diesen Schritt.
Die CVP Uri dankt Regierungsrätin Z’graggen für ihr «grosses Engagement». Mit ihr habe eine «fähige und kompetente Persönlichkeit zur Wahl, die das volle Vertrauen der Partei geniesst». Nun sei es wichtig, dass sich die 44-Jährige jetzt «voll und ganz» auf ihre Arbeit im Regierungsrat konzentrieren könne. Die Partei werde nun die neue Lage beurteilen und erforderlichenfalls einen ausserordentlichen Parteitag einberufen, wie es weiter heisst.
Am vergangenen Sonntag hatte Heidi Z'graggen von Seiten des Souveräns 3130 Stimmen erhalten. Damit lag sie klar vor dem grünen Landrat Alf Arnold (2023 Stimmen), aber auch deutlich hinter ihrem parteilosen Regierungsrat Markus Stadler (4224 Stimmen).
Alf Arnold verzichtet ebenfalls
Auch der Grüne Ständeratskandidat Alf Arnold wird beim zweiten Wahlgang nicht mehr antreten. Mit einem Stimmenanteil von knapp 20 Prozent mache es keinen Sinn, weiter zu kandidieren, schreibt Arnold in einer Mitteilung. Sollte nicht kurzfristig noch ein neuer Kandidat ins Rennen steigen, so steht der Wahl des parteilosen Markus Stadler am 25. April in den Ständerat nichts mehr im Wege.
scd/zim
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