Wahlen 11.03.2010 05:00

Kein Konkurrent für Markus Stadler in Sicht

x

(Symbolbild Guido Röösli/Neue LZ)

(Symbolbild Guido Röösli/Neue LZ)
(Symbolbild Guido Röösli/Neue LZ)

Vorschau (Symbolbild Guido Röösli/Neue LZ)

Heidi Z'graggen verzichtet auf ihre Kandidatur für den Urner Ständerat. Das sei nachvollziehbar, finden die Parteien – und beraten, wie man nun weiterfahren will.

Jules Christen, Präsident der FDP.Die Liberalen Uri, zeigte sich von Heidi Z'graggens Verzicht «nicht unbedingt erstaunt». Er brachte dafür Verständnis auf: «Angesichts des überraschend deutlichen Vorsprungs, den Markus Stadler im ersten Wahlgang erzielt hat, ist dies nüchtern betrachtet ein vernünftiger Entscheid», so Christen. Eine FDP-Kandidatur werde trotz des CVP-Rückzugs kaum ein Thema sein.

Auch Alf Arnold (Grüne, Uri) war von Heidi Z'graggens Rückzug nicht völlig überrascht. «Heidi Z’graggen befand sich in einer ungünstigen Situation. Sie wäre in den zweiten Wahlgang gegangen ohne eigentliche Chance auf Erfolg», findet Arnold. Dass er jetzt nun seine eigene Kandidatur entgegen seiner Rückzugsankündigung doch noch einmal aktiviert, kann er sich aber weniger vorstellen.

Gusti Planzer, Präsident der SVP Uri, wollte zum Entscheid von Heidi Z'graggen nicht Stellung nehmen. «Wir werden parteiintern den ersten Wahlgang analysieren.» Die Basis treffe sich am 18. März zur GV.

bar/dar/MZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.

 Anzeige
 

Weitere Meldungen