Suworow-Ausstellung 04.06.2010 15:32

Blutige Schlachten gabs nur auf Bildern

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Heinz Baumann (l.), Initiant der Ausstellung, im Gespräch mit dem OK-Präsidenten der Suworow-Freilichtspiele, Christoph Gähwiler. (Bild Florian Arnold/Neue UZ)

Heinz Baumann (l.), Initiant der Ausstellung, im Gespräch mit dem OK-Präsidenten der Suworow-Freilichtspiele, Christoph Gähwiler. (Bild Florian Arnold/Neue UZ)
Heinz Baumann (l.), Initiant der Ausstellung, im Gespräch mit dem OK-Präsidenten der Suworow-Freilichtspiele, Christoph Gähwiler. (Bild Florian Arnold/Neue UZ)

Vorschau Heinz Baumann (l.), Initiant der Ausstellung, im Gespräch mit dem OK-Präsidenten der Suworow-Freilichtspiele, Christoph Gähwiler. (Bild Florian Arnold/Neue UZ)

Kanonenkugeln und Gewehre sind seit Mittwoch in Andermatt zu betrachten. Die Suworow-Ausstellung soll Theaterbesucher anlocken.

Alexander Suworow begrüsst seit dem Mittwoch die Besucher des Talmuseums Ursern. Die Eisenbüste des russischen Generals gehört zur neuen Ausstellung. Für den Eröffnungsanlass ist Walter Gähler extra angereist. Er ist so fasziniert von Suworow, dass er in Schwanden GL privat ein Suworow-Museum führt. Die meisten Stücke sind aus Gählers Sammlung. So auch eiserne Gewehrteile: Gähler hat sie auf dem Panixerpass eigenhändig mit Hilfe eines Metalldetektors aufgespürt. Sie stammen von den russischen Soldaten, die in der eisigen Kälte um ihr Leben bangten und in letzter Not zur Erwärmung ihre Gewehre verbrannten. Die Eisenteile sind die letzten Überreste davon.

Mehrwert für Touristen bieten
Weitere Ausstellungsstücke stammen vom Gotthard-Museum. Im März flog man extra auf den geschlossenen Pass, um an die Gegenstände zu gelangen. «Es war schwierig, Ausstellungsgegenstände zu finden», sagt Heinz Baumann. Er ist der Initiant der Ausstellung. Zusätzlich sei es schlicht nicht möglich gewesen, Schmuckstücke wie beispielsweise ein Bett, in dem Suworow einst übernachtete, ins Talmuseum zu transportieren.

Florian Arnold

HINWEIS
Die Ausstellung im Talmuseum Ursern ist bis Ostern 2011 zu betrachten. Geöffnet ist sie jeweils von Mittwoch bis Samstag, 16 bis 18 Uhr.

Videosequenzen aus der Ausstellung:

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.

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