Algen: Zug kauft sich den Zugersee sauber
Seit 1977 ist der Phosphorgehalt im See kontinuierlich gesunken – von damals 200 Milligramm Phosphor pro Kubikmeter auf heute 90 Milligramm. Doch vom Ziel – 40 Milligramm pro Kubikmeter – ist der Zugersee noch weit entfernt. «Unser Ziel ist es, mit Hilfe der neuen Massnahmen bis 2040 auf rund 40 Milligramm zu kommen.»
Und da das grösste Einsparpotenzial beim Phosphor in der Landwirtschaft liegt, sind jetzt die Zuger Bauern gefragt. «Es geht darum, die Düngung weiter zu reduzieren und stattdessen auf Wintersaat als Gründüngung zu setzen, und die Felder somit nicht brach liegen zu lassen», sagt Tännler. Ausserdem solle weniger Dünger in der Nähe von Gewässern ausgebracht werden. 11 Millionen Franken wird das Projekt kosten. Dabei wird der Grossteil des Geldes dazu verwendet, die Landwirte, die sich freiwillig daran beteiligen können, für Ernteeinbussen zu entschädigen. «Rund 80 Prozent der Kosten trägt der Bund», erklärt Tännler.
Nelly Keune
Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.





