Hänggeli: «Es hätte eine Alternative gegeben»
Das zweite Semester des laufenden Schuljahrs hat bereits begonnen. Doch noch immer beschäftigt Eltern in Zugs Osten eine Sache, die vor fast einem Jahr passiert ist: Im April 2009 wurden jene der künftigen Erstklässler im Schulhaus Hänggeli darüber informiert, dass aufgrund der niedrigen Schülerzahlen im Schuljahr 2009/10 keine 1. Klasse geführt werde und ihre Kinder diese im Schulhaus Kirchmatt besuchen müssten.
Vera Bargetzi, Vorsitzende der Eltern-Lehrerinnen-Gruppe (ELG) Hänggeli, entgegnet auf eine Antwort des Stadtrats: «Es hätte sehr wohl eine Alternative gegeben.» Und zwar die Schliessung der 1. Klasse im Kirchmatt zu Gunsten jener im Hänggeli. Denn ihrer Ansicht nach haben die Stadtschulen Zug teilweise mit falschen Zahlen gerechnet, als sie die Kinder den einzelnen Schulhäusern zugeteilt haben. «Sonst hätte man gesehen, dass das Kirchmatt und nicht das Hänggeli am wenigsten Kinder aufweist.» Man habe eine differenzierte Abwägung vorgenommen, nimmt Jürg Kraft, Rektor Stadtschulen Zug, Stellung.
Yvonne Anliker
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