Baar 15.03.2010 05:00

Nadjä Räss gibt einen Jodel-Crashkurs

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Nadja Räss (links) mit ihren Jodelschülern. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Nadja Räss (links) mit ihren Jodelschülern. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)
Nadja Räss (links) mit ihren Jodelschülern. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Vorschau Nadja Räss (links) mit ihren Jodelschülern. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Den Körper als Instrument gebrauchen, das konnten die Besucher am Volksmusikfestival in Baar lernen. Ein Jodeldiplom gabs zwar nicht, dafür aber neue Erfahrungen.

Wer hätte das gedacht: Im Verlaufe der Lektion ergibt sich so etwas wie ein harmonisches Ganzes. Geübt wird von den Laien der Naturjodel, der ohne Text auskommt. Wichtig ist der Gebrauch der richtigen Vokale und der geeigneten Konsonanten für die Verbindung. Da man verschiedene Sachen gleichzeitig beachten muss, kommt es immer wieder zu Patzern, die Lacher auslösen. Das stört jedoch in keiner Weise: «Der Jodel soll doch vor allem Ausdruck von Freude sein», wie die Kursleiterin sagt.

Zum Schluss gibt Nadja Räss solistisch eine Kostprobe ihres Könnens, und für die Teilnehmer des Schnellkurses wird schlagartig klar, dass sie noch einen weiten Weg vor sich haben, falls sie zu Jodlern werden wollen. An Gelegenheiten fehlt es nicht: es gibt Vereine, Kurse und Materialien zum Selbststudium. Hinzu kommt in diesem Sommer das Jodlerfest, das Baar zu einer Hochburg dieses urschweizerischen Kulturgutes werden lässt.

Hansruedi Hürlimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.

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