Grossanlass 15.03.2010 11:35

Nächstes Jugendmusikfest findet in Zug statt

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Der Auftritt des Jugendblasorchesters der Stadt Luzern am letzten Jugendfestival 2008 in Solothurn. (Bild Stefan Schwarz/pd)

Der Auftritt des Jugendblasorchesters der Stadt Luzern am letzten Jugendfestival 2008 in Solothurn. (Bild Stefan Schwarz/pd)
Der Auftritt des Jugendblasorchesters der Stadt Luzern am letzten Jugendfestival 2008 in Solothurn. (Bild Stefan Schwarz/pd)

Vorschau Der Auftritt des Jugendblasorchesters der Stadt Luzern am letzten Jugendfestival 2008 in Solothurn. (Bild Stefan Schwarz/pd)

Die Stadt Zug hat den Zuschlag für die Durchführung des 16. Schweizer Jugendmusikfestes 2013 erhalten – und damit den zweiten Konkurrenten aus der Zentralschweiz ausgebootet.

Am vergangenen Samstag weibelte eine Delegation aus Zug an der 80. Delegiertenversammlung des Schweizerischen Jugendmusikverbandes in St. Gallen für die Durchführung dieses Grossanlasses: Angeführt von Regierungsrat Beat Villiger, vertraten Stadtpräsident Dolfi Müller, Stadtratsvizepräsident Hans Christen, Christoph Bruggisser, Leiter der Musikschule Zug, und Urs Raschle, Leiter Zug Tourismus, die Kandidatur Zugs zur Durchführung des Schweizer Jugendmusikfests, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Einsiedeln wollte auch
Zwei Orte bewarben sich um diesen Anlass – in der direkten Ausmarchung habe Zug den Mitbewerber Einsiedeln jedoch klar geschlagen. «Für Zug bedeutet der Zuschlag eine grosse Ehre und verspricht einen sympathischen nationalen Anlass mit kultureller Ausstrahlung weit über den Kanton Zug hinaus», wird Stadtpräsident Dolfi Müller zitiert.

Die Durchführung des Anlasses, dessen genaues Datum noch zu bestimmen ist, bedeutet für die Verantwortlichen eine grosse Herausforderung. Erwartet werden rund 120 Jugendmusikformationen mit 7000 Beteiligten. Für den zweitägigen Anlass müssen Unterkünfte für 5000 sowie Verpflegung und Transport für etwa 7000 Personen bereitgestellt werden. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm soll für gute Stimmung auch bei der Zuger Bevölkerung sorgen, wie e es weiter heisst. Für organisatorische, logistische und administrative Aufgaben werden an die 500 Helferinnen und Helfer benötigt.

Villiger war treibende Kraft
Regierungsrat Beat Villiger, der den Anstoss für die Zuger Bewerbung gab, ist überzeugt, dass die Region Zug voll und ganz hinter diesem musikalischen Grossanlass stehen wird. «Ich zweifle nicht daran, dass wir den jungen Musikantinnen und Musikanten unsere ideelle und finanzielle Unterstützung zukommen lassen werden.» Laut Medienmitteilung sieht Villiger dieses Engagement auch im Rahmen des Projektes «Gemeinsam gegen Gewalt»: «Der sehr grosse Teil unserer Jugend ist werte- und leistungsorientiert ausgerichtet und lehnt Gewalt voll und ganz ab. Dieses Fest sehe ich auch als einen Beweis für diese Aussage und dafür, dass die Jugend auch im kulturellen Bereiche immer wieder grossartige Punkte setzt.»

Das Schweizer Jugendmusikfest wird alle fünf Jahre durchgeführt. Das letzte fand in Solothurn statt, vor zehn Jahren war es in Chur. Als Gastgeberin stellt sich jeweils die Jugendmusik des austragenden Ortes zur Verfügung; in Zug ist es die Kadettenmusik mit ihren rund 50 Aktiven unter der Leitung von Mario Venuti.

scd

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