Asiatischer Markt soll das Wachstum ankurbeln
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Aufgeräumt haben das Management und der Verwaltungsrat der Industrieholding Cham, zu der die Cham Paper Group bis zum vergangenen Frühjahr gehörte, in den letzten Monaten. Mit Erfolg. Am (gestrigen) Mittwoch hat die Cham Paper Group das erste Jahresergebnis vorgelegt seit der Abspaltung der Immobiliensparte im vergangenen April. «Es ist viel passiert, und es wurde viel erreicht», bilanziert Verwaltungsratspräsident Philipp Buhofer in Zürich. Und die Zahlen lassen hoffen. Denn obwohl die Wirtschaftskrise den Umsatz des Spezialpapierproduzenten kräftig gedrückt hat, erzielte das Unternehmen am Ende doch einen respektablen Gewinn. So ist der Umsatz um 10,3 Prozent auf 312,6 Millionen Franken gesunken, der Betriebsgewinn (Ebit) jedoch um 34 Prozent auf 13,6 Millionen Franken gestiegen. Der Gewinn beträgt 15,9 Millionen Franken.
Auch für das laufende Jahr zeigt sich die Unternehmensleitung zuversichtlich. «Wir streben in den kommenden Jahren ein Wachstum von 5 Prozent pro Jahr an», Peter Studer, Chef der Cham Paper Group. Erreichen wolle man das auch durch die Investition in neue Entwicklungen und ein grösseres Engagement in Asien.
Nelly Keune
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