Thiago Ribeiro darf nicht mehr spielen
Weil das Bundesamt für Migration in Bern dem brasilianischen Fussballer Thiago Ribeiro (30) kein Aufenthaltsvisum mehr ausgestellt und das Kantonale Amt für Migration Luzern angewiesen hat, die Ausreise des Krienser Mittelfeldspielers zu veranlassen, kann der SCK Ribeiro ab sofort nicht mehr einsetzen: Ein Widersetzen gegen den Negativentscheid aus Bern käme einer sogenannten «Schwarzarbeit» Ribeiros gleich. «Wir würden uns strafbar machen», sagt Kriens-Präsident Peter Glur.
Gemäss ihm gibt es für den SC Kriens beziehungsweise Ribeiro nun noch zwei Möglichkeiten: Der SCK legt gegen den Entscheid aus Bern Rekurs ein. Gleichwohl und unabhängig vom Gang nach Bern werde der SCK nun aber dem Fussballer dringend empfehlen, die baldige Ausreise anzustreben. Die Alternative: Ribeiro heiratet eine Schweizerin. Er lebt seit einiger Zeit in einer Beziehungen mit seiner Schweizer Freundin. Der Kriens-Spieler war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Turi Bucher
Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.
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