Handball 07.03.2010 23:07

Kantersieg von Kriens-Luzern in Winterthur

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Boris Stankonvic (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Boris Stankonvic (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)
Boris Stankonvic (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Vorschau Boris Stankonvic (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Mit einem 38:24-Sieg schliesst der HC Kriens-Luzern die Qualifikationsrunde der NLA ab. Der Erfolg gegen Pfadi Winterthur war das Werk eines Teams, das ein Wochenende im wahren Spielrausch erlebte.

Mit diesem Sieg hat der HCK die Spitzenleistung aus der Krauerhalle mehr als nur eindrucksvoll bestätigt. Auch diesmal liess ein «sackstarker» HCK einen wenig inspirierten Gegner ins offene Messer laufen und nutzte die Situation gnadenlos für sich aus.

Neu war diesmal, dass der HCK die Pace fast die ganzen 60 Minuten durchzog und am Schluss abgezockt einen Gegner an die Wand spielte, der vom individuellen Potenzial her nie und nimmer 14 Tore schlechter sein dürfte!

Aber wie schon am Freitag gegen Bern passte auch diesmal im HCK- Ensemble alles zusammen. Die Deckung trat kompakt, aggressiv und auch clever auf. Gerade mal eine einzige Strafe erhielt der HCK wegen Fouls - die beiden anderen verhängten die Refs wegen angeblichem «Motzen»... Hinter der Deckung standen zwei Torhüter, die erneut Überdurchschnittliches leisteten. Roman Schelbert hexte erneut, bis er nach 33 Minuten ein Ball von Kipili mitten ins Gesicht erwischte und benommen ausgewechselt werden musste. Aber sein Backup, Tobi Hodel, stand der aktuellen Nummer 1 im Krienser Tor ins nichts nach.

Nur gerade 9 Tore in 30 Minuten zu erhalten, ist Klasse. Umso mehr, als auf der Gegenseite nicht irgend eine Mannschaft stand, sondern mit Pfadi Winterthur ein Team, das mit grossem Budget wieder den Anschluss an die Spitze sucht. 20:9 führte Kriens zur Pause - beim Gastgeber war der Film so gut wie gerissen. Denn um wirklich zu einem Gegenangriff zu starten, war Pfadi schlicht zu schlecht, zu unausgeglichen. Dazu war aber vor allem der HC Kriens zu gut, zu ausgeglichen und zu motiviert. Mit viel Leidenschaft kämpfte das Team auch dann noch um die Chancen, als sich Pfadi innerlich längst mit der Niederlage abgefunden hatte. Denn nach 40 Minuten war in der Halle förmlich zu spüren, dass der HCK diesmal das Heft in der Hand behalten würde. 
Jetzt waren es auch ausschliesslich die Krienser Fans inkl. Fanclub, die man in der spärlich besetzten Eulachhalle noch hörte.

Benedikt Anderes / HC Kriens

Pfadi Winterthur - HC Kriens-Luzern 24:38 (9:20)

Eulachhalle, 500 Zuschauer. SR Bernet/Wick.

Spielverlauf: 0:1, 3:2, 3:7, 4:8, 5:12, 7:16, 8:17, 9:20; 11:20, 11:22, 13:25, 15:25, 17:28, 19:28, 20:30, 21:31, 21:35, 23:37, 24:38.

Strafen: Pfadi 7x2 Minuten, Kriens 3 x 2 Minuten.

Pfadi Winterthur: Pramuk/Baur (ab 45.); Babic, Kasapidis, Mierzwa (5), Kovar (2), Kurth (4/2), Kipili, Studer, Scheuner, Krauthoff (1), Müller, Tarhai (11).

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Hodel (ab 33.); Steiger (2), Schlegel (3), Nyffenegger (5), Stankovic (7), Yalciner (3/3), Bislimi (8), Willisch (3), Zimmermann, Podvrsic (6/2), Hofstetter.

Bemerkungen: Kriens ohne Schmid (verletzt), Pfadi ohne Tomic und Lee. 

Penalties: 27. Yalciner schiesst Penalty an Latte (8:17)

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