Neue Badi soll lange halten
Die SVP Kriens suggeriert, Kriens wolle eine Luxusbadi bauen und braucht deshalb einen höheren Steuerfuss. Richtig ist, dass die Steuerrevision des Kantons der Gemeinde 4 Millionen Franken Mindereinnahmen bringen wird und uns die Pflegefinanzierung 5,5 Millionen Franken kostet. Die Gemeindesteuern müssen sinken, damit Kriens attraktiv bleibt und Gutbetuchte anzieht, heisst es. Tatsache ist: Die Gutbetuchten sind ferngeblieben.
So werden Entlastungsmassnahmen getroffen, die dem kleinen Steuerzahler mehr weh tun als eine Steuererhöhung. Investitionen kommen aber so oder so auf die Gemeinde zu. Die SVP verlangt ein Kostendach von 10 Millionen Franken für die Renovation der Badi. So wird aber bisher ausgegebenes Geld in den Sand gesetzt. Es entstehen Kosten für eine neue Planung, und wir gehen das Risiko ein, einen Sommer ohne Krienser Badi zu sein.
Geben wir 13 Millionen Franken aus, haben wir weiterhin eine attraktive Badi für die nächsten 40 Jahre. Kriens muss seine Anlagen in Schwung halten. Sonst braucht die Gemeinde zwingend Seeanstoss, um attraktiv zu sein.
Mario Urfer, Einwohnerrat SP, Kriens






